Sonoma Coast

Ende Mai: Nun geht es gefühlt noch schneller, und wir beginnen schon, die Wochen zu zählen. Trotzdem sind nun viele Themen zu erledigen; wir haben uns eine Auszeit (ein letztes Mal alle zusammen mit unserem Camper) genommen und sind an die Pazifikküste, etwas nördlich von San Francisco, gefahren. Langsam wird die Transition spürbar. Ich verkaufe zunehmend Dinge die wir nicht mitnehmen. Auf allen Kanälen wie Facebook Marketplace, WhatsApp Gruppen, ebay etc…Da trifft es sich ganz gut, dass ich momentan keinen spezifischen TRainingsplan habe und darum mehr Zeit am Laptop zu sitzen. Für meine selbstständige Arbeit für die Organisation zum Finden vermisster Kinder gibt es momentan viel zu tun und mit der Vertragsverlängerung bis Oktober auch eine gute Perspektive. Wie es dann zusammen mit einem Start wieder bei enercity geht, bin ich gerade noch am Evaluieren. Zumindest habe ich dort demnächst ein weiteres Gespräch. Meine Passion für den Ausdauersport behalte ich insofern weiter, als dass ich gerade meine Rezertifizierung zum Triathlon-Trainer mache und mich nicht mit AI-Driven Leadership beschäftige. Das ist meine letzte Fortbildung, die ich hier noch in Stanford mache. So sind die Tage voll und die Abwechslung – ein Wochenende ohne Handyempfang – ist auch ganz gut. Das Wetter war an der Küste zwar nicht so gut, dafür aber im Landesinneren wieder schön. Mit der befreundeten Familie haben wir dann am Samstag einen schönen Hike in Sonoma County gemacht, abends am Feuer S’mores und gegrillten Fisch gegessen. Am Sonntag haben wir uns Kajaks ausgeliehen und sind den Russian River entlang gefahren. Eine Strecke, die wir nun bereits zum 3. Mal zurückgelegt haben. Mit Picknick unterwegs, aber immer wieder schön. Etwas sentimental sind wir dann doch geworden, als uns bewusst wurde, dass es wohl das letzte Mal war…Da am Montag wegen Memorial Day ein Feiertag war, sind wir am Montagmorgen recht entspannt wieder nach Mountain View zurückgefahren. Dort haben wir den Camper noch ausgepackt, gewaschen und den Rest des Feiertags etwas entspannt, wobei Katrin & ich noch arbeiten mussten. Die Woche begann für Rapahel mit dem Start seiner Klassenfahrt. Sie sind die ganze Woche über nach Santa Cruz gefahren. Für Joni ungerechterweise, denn er hatte noch eine Deutscharbeit auf dem Programm. Am Donnerstag wurde es dann auch etwas sentimental, als Jonathan zum letzten Mal zu seinem Fußballtraining ging. Die Saison ist vorbei, und wir haben ihn nicht für eine weitere Saison angemeldet. Zum Abschied haben wir Pizza für alle mitgebracht und uns von seinem Trainer verabschiedet.

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