Ende 2025
Dez.: In den letzten Tagen, bevor wir nach Deutschland geflogen sind, haben wir uns auf der einen Seite schon sehr weihnachtlich eingestellt. Wir waren bei Freunden zum Feuerzangenbowle trinken und Raclette essen. Auf der anderen Seite hatten die Jungs auch noch einige Arbeiten in der Schule zu schreiben. Für mich gab es auch noch einiges zu arbeiten und weniger strukturiertes Training. Nur Sport nach Spaß ;-) Einen kleinen Umtrunk mit selbstgemachten Glühwein bei uns im Wendehammer gab es dann auch noch, bevor wir nach Deutschland aufgebrochen sind. Selbst gebackene Plätzchen und Glühwein kommen bei den Amerikanern nach wie vor gut an ;-)
Mit der Begründung, dass wir uns ein paar potenzielle Schulen in Hannover anschauen wollen, durften die Jungs die Schule auch ein paar Tage früher verlassen. Da wir einen Direktflug nach Frankfurt hatten, haben wir, bevor wir mit dem Auto nach Hannover gefahren sind, noch für ein anständiges Mittagessen bei meiner Mutter in Bremthal vorbeigesehen. Die Tage in Hannover waren mit Schulbesuchen, Zeit mit den Nachbarn, auf dem Weihnachtsmarkt, Treffen mit ehemaligen Arbeitskollegen, einem Besuch im Varieté und einigen Aufräumarbeiten bei uns im Haus sehr gut ausgefüllt. So haben wir nun einen guten Überblick darüber, wo es für die Jungs zur Schule gehen könnte. Das Wochenende vor Weihnachten haben wir bei Katrins Familie verbracht. Ein entspanntes weihnachtliches Programm stand an: Besuch beim LUMAGICA Schwarze Berge (einer Lichtinstallation im Wildpark), Laufen in der Heide, Besuche auf dem Weihnachtsmarkt in Harburg und in Hamburg. Einen Abend haben wir uns freigenommen und die kinderfreie Zeit genutzt, um den Hamburger Weihnachtsmarkt zu besuchen und anschließend sehr gut im Fischereihafen Hamburg essen zu gehen. Nach einem ehrlichen Bier im Schellfischposten sind wir noch ein wenig durch Hamburg spaziert und haben geschaut ob es noch alte bekannte Clubs gibt...Am Samstag gab es Stockbrot im Garten und anschließend die vorgezogene Bescherung mit Räucherfisch, Kartoffelsalat und Würstchen… Der Sonntag war mit einem Spaziergang und weiterem Essen sehr entspannt und am Montag ging es dann morgen wieder per Auto zurück nach Bremthal.
Von Bremthal aus waren wir noch auf dem Weihnachtsmarkt in Wiesbaden, haben alte Freunde von mir im Taunus zu Grillbratwurst und Apfelwein besucht. Meine Schwester war mit ihren Kindern auch da, sodass es Full House gab ;-)
An Heilig Abend waren wir zunächst zusammen bei der Blaskapelle zu einem Glühwein und im Anschluss im Gemeindezentrum zum Kinder-Weihnachtsgottesdienst. Auch dort habe ich alte Bekannte weidergetroffen und den Jungs meine Wirkungsstätte aus meiner Konfirmanden Zeit gezeigt. Auf dem Rückweg bei eisiger Kälte zu meiner Mutter haben wir noch auf dem Friedhof Halt gemacht und meinem lieben Vater eine frohe Weihnacht gewünscht. Heiligabend gab es dann unseren traditionellen Kartoffel-Herings-Salat & Würtchen sowie jede Menge selbst gebackene Keksen. Da wir seit sehr langer Zeit alle (wir 4, meine Schwester mit ihren Kindern, meine Mutter und Robert) gemeinsam zu Weihnachten in Bremthal waren, haben wir die Gelegenheit genutzt, einen schon seit “Ewigkeiten“ lagernden Portwein zu öffnen. Und wir alle waren sehr positiv überrascht, dass ein 87 Jahre alter Port so gut schmeckt :-) Nach einem kleinen Kammerkonzert mit Katrin am Klavier, meiner Schwester an der Flöte, Jonathan an der Geige und Raphael beim Singen gab es dann eine schöne Bescherung. Am ersten Weihnachtstag sind wir nach einem frühen Mittagessen (heimischem Wildschwein) zu etwas Bewegung zum Jump Park aufgebrochen. Die nächsten Tage haben wir noch einige alte Feunde von mir getroffen und einige Spaziergänge gemacht. Am 27.12. stand noch einmal großes Nachweihanschrütsfrühstück mit vielen uns sehr lieben Freunden und Verwandten auf dem Programm.
Nachmittags ging es dann mit dem Auto zurück nach Hannover, wo wir wieder von unseren Nachbarn herzlich empfangen wurden. Die Tage vor Silvester haben wir mit Räumen im Haus und etwas Sport verbracht. Noch einmal im Trampolinpark in Hannover haben wir einen alten Studienkollegen von mir getroffen, der zum Glück auch in der Gegend war. An Silvester hat Katrin netterweise den frühen Morgen mit den Jungs auf Böllerkaufjagd bei Lidl und im Sonderpostenmarkt verbracht, während ich geschlafen habe :-) Schon mittlerweile traditionell ging es dann für uns an den Maschsee zum Silvesterlauf. Auch schon fast traditionell waren der Wind, leichter Regen und 5 Grad C… Mittlerweile muss man sich keine Sorgen machen, dass die Jungs es nicht schaffen, ca. 6 km zu laufen. Eher das Gegenteil: Ich muss schauen, dass ich dranbleibe. Im Nachhinein aber (wie immer) schön und gut, dass wir es gemacht haben. So hatten wir wieder Platz im Magen für das abendliche Raclette bei unseren Nachbarn. Silvester an sich war so kalt, dass wir nur relativ kurz mit allen Nachbarn zusammen draußen ein wenig geböllert haben und dann letztendlich gegen 1 im Bett waren. Wir sind ja auch keine 30 mehr ;-) An Neujahr haben wir die Jungs zum Müllsammeln geschickt. Am Nachmittag/Abend waren wir dann bei weiteren Freunden zum “Ankochen”. Mit flambierten Hühnchenschenkeln und Mandel-/Orangen-Tiramisu kann das neue Jahr gerne beginnen. Am 2. Januar haben wir wieder klar Schiff gemacht, bevor es am 3. Januar mit dem Mietwagen zurück nach Frankfurt und anschließend nach San Francisco ging. Der Flug war recht angenehm, sodass wir relativ entspannt am Samstag spät abends in Mountain View angekommen sind, bevor am Montag für uns alle wieder der Ernst des Lebens losging.